Die Metal Hammer Awards 2017 – Teil 1

Am Freitag den 15. September 2017 war es mal  wieder soweit:

Im Berliner Kesselhaus wurden die Metal Hammer Awards  vergeben. Der schwarze Teppich wurde ausgerollt und ein Abend mit würdigen Preisverleihungen und mitreißenden Konzerten konnte beginnen.

Dieses Jahr war euer Metal Circle-Team auch mit einer Presseakkreditierung und Fotopass vertreten und kann euch dieses Jahr qualitativere  Fotos liefern als unser kleiner Fanbericht vom letzten Jahr.

Die Metal Hammer Awards sind schon ein besonderes und irgendwie auch recht ungewöhnliches Event. Die seit 2009 jährlich stattfindende Vergabe der Awards hat sich mittlerweile, als eine Art kleine Oscarverleihung etabliert und weist hier doch anfangs auch ziemliche Parallelen zu einer Echo-Verleihung auf.

Vor dem Eingang des Kesselhauses ist der schwarze Teppich ausgerollt und mit einer Absperrung werden hier Fans und Musiker zumindest für den Moment getrennt.

Davor stehen nämlich rund um die Kulturbrauerei auch einige Bierbuden und so ist es möglich hier schon mal mit den Mitgliedern von Dool oder Orden Ogan ein Bierchen zu zischen und zu quatschen. Vorausgesetzt man erkennt diese und traut sich auf die Musiker zuzutreten. Das mit dem Erkennen ist so eine Sache… Klar weiß man wie Sandra Nasic auf der Bühne aussieht, aber wer erkennt denn Henning Rümenapp und Dennis Poschwatta und Stefan Ude losgelöst voneinander dennoch als Guano Apes?

Oder wer erkennt Powerwolf ohne Schminke…Gut, dass zumindest der Nameless Ghoul von Ghost einigermaßen auffiel.

Nameless Ghoul (Ghost)

oder wenn von einer Band nur der Bassist vertreten ist. So war es beispielweise als der große Sabaton-Panzer vorrollte und nur Pär Sundström ausstieg.

Pär Sundström (Sabaton)

Doch auch ohne die vollständige Band kann man sich hier freuen mit den Musikern ein bisschen zu klönen und dabei auch das ein oder andere Foto abzugreifen.

Gwen und Oversense

Tim und In Extremo

Nachdem der Großteil der schwarzenSternchen der Metalszene über den Teppich ins Kesselhaus gelangt war ging es drinnen los.

Kate Kaputto die vor allem als Radiomoderatorin bei ENERGY Berlin bekannt ist, führte mit ein wenig Abwechslung mit Thorsten Zahn dem Chefredakteur des Metal Hammer  durch den Abend.

Drinnen war es ein bisschen weniger Echo und dafür um einiges mehr Konzert zumindest für die Fanseite.

Oversense

Den Abend eröffnete Oversense , welche den Bandcontest um den Supportslot gewonnen hatten. Die jungen Franken machten gute Stimmung und verzauberten mit ihren abwechslungsreichen und sehr stimmungsvollen Stücken.

Oversense

Vor allem Freunden von experimentellen Powermetalstücken würde ich empfehlen mal in ihr lohnenswertes Album „Dreamcatcher“ oder in den Neuling „The Storytellerreinzuhorchen.

Sänger Danny gab stimmlich alles was er hergeben konnte und pushte ordentlich die Stimmung. Oversense waren hier wirklich genial als Opener ausgewählt und machten einen guten Job. Soviel Sympathie und musikalische Stärke verleite dann zumindest mich auch direkt zum Albumkauf. 😉

Bildergalerie vom Auftritt

Setlist
Mackie
Purgatory
White Wolf
When the Undead Rise
Indian Warrior

Erste Awardverleihungen

Dann ging es auch schon an die Verleihung der ersten Awards.

Kate Kaputto führt durch den Abend.

Für die Kategorie Up and Coming durfte Thomas Lindberg von At the Gates die Band Night Demon  beglückwünschen.

Night Demon erhalten den Award für die beste Newcomerband.

Der Award für die Best Metal Anthem wurde von Samael  an Ghost  für Square Hammers  übergeben.

Der Nameless Ghoul nimmt den Award für die beste Metalhymne entgegen.

Der Award für die Beste Liveband durfte Kate Kaputto dann persönlich an eine Größe übergeben, die wir noch am selben Abend Live erleben durften: In Extremo .

Bei der Verleihung für den Award für die Beste Internationale Band konnten die geehrten Metallica leider nicht persönlich anwesen sein, sendet allerdings zumindest eine kleine Videobotschaft.

Den Award für Maximum Metal erhielt dieses Jahr kein Künstler sondern ein Festival:

Das berühmte  Wacken Open Air. So ging der Award an den Wackenveranstalter Holger Hübner.

Nach dem der erste Block Nominierungen abgearbeitet war konnten die zweite Live Band des Abends die Bühne betreten:

Orden Ogan

Die Power- und Folkmetal Kombi hatte sich hier mit dem Bühnenbild extrem Mühe gegeben.

Es machte den Eindruck als Befände man sich in alten Schützengräben und müsste vor der geballten Kraft der Musik die einem entgegengeschleudert wurde in Deckung gehen.

Die erfahrene Band bereitete eine gute Show und gaben einige Stücke ihrer neuen Scheibe Gunmen zum Besten.

Episch und mächtig wie schon im Release Video war auch die gebotene Show.

Danach ging es auch schon weiter mit den letzten Preisverleihungen des Abends.

Best Debut  ging an Dool für ihr Debütalbum „Here Now, There Then“.

Die Niederländerin nahm es mit etwas Humor, dass sie als Newcomer noch recht unbekannt waren wörtlich „I don’t even think that half of the guys know who we are, but we don’t give a shit!“ mit einem schelmischen Grinsen reimte Ryanne noch „We have free Beer and it’s good to be here! 😉“

Der Award für das Beste Album des Jahres ging hier treffenderweise an die Band, die dieses Album auf den Metal Hammer Awards des letzten Jahres released hatte: Heaven Shall Burn für Wanderer.

Teil 2

Es folgten noch drei weitere Kategorien mit starken Laudatoren und natürlich auch den entsprechenende Preisträgern, sowie das großartige Abschließende Konzert von In Extremo.

Hierauf dürft ihr aber im zweiten Teil unseres Artikels zu den Metal Hammer Awards gespannt sein…

 

Am Abend der Awards wurde von Metal Hammer zu dem ein Livestream übertragen, der als Aufzeichnung immer noch zugänglich ist. Wer also die verpasste Show noch einmal sehen möchte hat hier erneut die Chance.

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